Der neue Monitor

Mein guter alter Röhrenmonitor, der nun schon seit einigen Jahren seinen täglichen Dienst verrichtet, hatte bereits kleinere Macken, aber vor wenigen Tagen kam einer größere hinzu: Der rote Farbanteil flackerte oder fiel ganz weg. Zwar war das nicht immer so und manchmal half auch ein sanfter Schlag auf den Monitor, aber das war ein Zeichen dafür, dass ich vielleicht doch in aktuellere Technik investieren sollte, obwohl ich mir damit ursprünglich noch bis Ende des Jahres Zeit lassen wollte.

Ich hatte mir einige Kriterien zurechtgelegt, die mein neuer Monitor erfüllen musste. Klar, es sollte ein Flachbildschirm werden, alles andere wäre auch kaum zeitgemäß gewesen. Außerdem sollte er sich zum Spielen eignen, also eine möglichst geringe Verzögerung aufweisen, ein 16:10 Format haben und in diversen Tests nicht schlecht abgeschnitten haben. Der Tipp eines Kollegen brachte mich schließlich auf den HP w2207h, den auch Prad aktuell als Empfehlung listet (bzw. dessen Vorgänger).

Nachdem ich mich also ein wenig mit diesem Modell auseinandergesetzt und Meinungen in Foren gelesen hatte, ging ich schließlich zu einem lokalen Computerhändler und wollte mir das gute Stück erstmal ansehen. Der Verkäufer tat mir auch den Gefallen, ging mit mir ins Warenlager, packte ihn aus und schloss ihn an einen Computer an, damit ich etwas sehen konnte. Da hatte ich Glück, denn das Untersuchen auf defekte Pixel kostet sonst 15 € extra, aber ich wollte ja schauen, ob mich die starke Spiegelung des Displays stört. Sehr netter Service.

Jetzt ziert also ein neuer Monitor meinen Schreibtisch, denn nach meinem Sicht-Test habe ich ihn direkt gekauft. Mit 9 kg ist er nur unwesentlich leichter, als meine alte Röhre, aber die Sichtfläche ist bei dem 22″ dafür ein ganzes Stück größer. Er lässt sich praktischerweise in der Höhe verstellen oder Hochkant drehen, hat einen integrierten USB-Hub und das Interpolationsverfahren lässt sich dahingehend beeinflussen, dass das Seitenverhältnis bestehen bleibt, wenn eine Auflösung eingestellt ist, die z.B. dem 4:3 Format entspricht.

Für heute soll es das gewesen sein, denn der Monitor steht erst wenige Stunden und auch ich habe nur einen ersten Eindruck erhalten, den ich in den nächsten Tagen noch etwas vertiefen möchte.

2 Antworten

  1. Benji says:

    Hübsches Ding, aber den Schreibtisch hättst ja dem Neuen zu Liebe mal entstauben können :>

  2. ex-ratt says:

    Wenn ich nur nicht immer so faul wäre ;)