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	<title>rattlab.net &#187; Games</title>
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	<description>Web, Programmierung und anderes Zeuch</description>
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		<title>EVE Online</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 07:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Games]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Jahren habe ich eine EVE Online CD von der Games Convention mitgebracht, doch ausprobiert habe ich das Spiel damals nicht. Viel wusste ich zwar nicht, aber der Gedanke, dass man sein Schiff nicht direkt steuert, wie beispielsweise in Freelancer, gefiel mir nicht, denn ich wollte etwas mehr Action. Nachdem sich Anfang April ein Freund von mir einen Trial-Account angelegt hatte, habe ich EVE nun doch endlich mal angetestet und mir ebenfalls einen Account gemacht und siehe da, ich fand das Spiel doch ganz passabel. Die Probezeit ist vorbei und ich spiele immer noch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Jahren habe ich eine EVE Online CD von der Games Convention mitgebracht, doch ausprobiert habe ich das Spiel damals nicht. Viel wusste ich zwar nicht, aber der Gedanke, dass man sein Schiff nicht direkt steuert, wie beispielsweise in Freelancer, gefiel mir nicht, denn ich wollte etwas mehr Action. Nachdem sich Anfang April ein Freund von mir einen Trial-Account angelegt hatte, habe ich EVE nun doch endlich mal angetestet und mir ebenfalls einen Account gemacht und siehe da, ich fand das Spiel doch ganz passabel. Die Probezeit ist vorbei und ich spiele immer noch.</p>
<p>EVE Online ist ein Sci-Fi-MMORPG, bei dem man als Spieler verschiedene Raumschiffe durchs All steuern kann. Ähnlich wie in GuildWars gibt es nur einen Server, auf dem sich alle Spieler tummeln. Nur China stellt eine Ausnahme dar und hat einen eigenen Server. So muss man sich anfangs nicht für einen bestimmten Server entscheiden und kann im Laufe des Spiels auf jeden anderen Spieler treffen. Allerdings herrscht keine Überbevölkerung, denn das Universum von EVE Online ist groß &#8211; so groß, dass <a href="http://www.eveonline.com/news.asp?a=single&#038;nid=3032&#038;tid=7">eine Umrundung des Universums vier Tage dauert</a>. Zu den Stoßzeiten (abends/nachts europäischer Zeit) sind meist rund 50000 Spieler gleichzeitig online.<span id="more-113"></span></p>
<h3>Die Story kurz angerissen</h3>
<p>Die Menschheit entdeckte ein natürliches Wurmloch, das sie EVE tauften und errichteten am weit entfernten Ausgang einige Stationen. Diese neue Welt nannten sie New Eden, doch eines Tages destabilisierte sich das Wurmloch und verschwand, während die errichteten Sprungtore noch ihren Dienst verrichteten. Doch diese wurden durch ein Phänomen einige Jahrzente später funktionsuntüchtig gemacht, womit die Kolonien fortan abgeschnitten von der Erde auf sich allein gestellt waren. Als Spieler startet man in dieser Welt einige tausend Jahre nach diesem Vorfall.</p>
<h3>Steuerung</h3>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 300px;"><a href="http://rattlab.net/wp-content/uploads/eve-online-interface.jpg"><img src="http://rattlab.net/wp-content/uploads/eve-online-interface-300x187.jpg" alt="Kreuzer mit Drohnen bekämpft Piraten" title="Kreuzer mit Drohnen bekämpft Piraten" width="300" height="187" /></a><span class="wp-caption-text">Kreuzer mit Drohnen bekämpft Piraten</span></div>
<p>Sein Schiff steuert man nicht aus Sicht des Piloten, der in Flugrichtung schaut, sondern man ist eher der Captain, der die Befehle gibt. Das Geschehen betrachtet man von außen, das Schiff befindet sich in der Mitte des Bildschirms und man gibt Anweisungen wie Ziel umkreisen, annähern, warpen und ähnliches. Des Weiteren kann man verschiedene Module aktivieren, wie z.B. Geschütztürme, die dann den anvisierten Gegner beschießen. Rechts hat man ein Übersichtsfenster, in dem alle Objekte, die sich im All um das eigene Schiff befinden, anwählen kann.</p>
<p>Zusätzlich finden sich eine Reihe weiterer Buttons an der linken Seite, die Zugriff auf die Charakterübersicht, den Markt, geschlossene Verträge, Schiffsausrüstung und anderen Funktionen bieten. Sie sind auch von den Stationen aus aufrufbar, wenn man das Schiff nicht steuert. Man fühlt sich beim Spielen teilweise wie ein Manager, der alles beobachtet und im Hintergrund die (hoffentlich richtigen) Knöpfe drückt. Zwar muss man im Kampf auch mal schnelle Reaktionen zeigen, aber mit einer actiongeladenen Raumschlacht wie in Freelancer hat das wenig gemein.</p>
<h3>Charakterentwicklung</h3>
<p>Zu Beginn muss man sich bei der Charaktererstellung zwischen den vier spielbaren Rassen Amarr, Caldari, Gallente und Minmatarr entscheiden. Die Rassen unterscheiden sich in einigen wenigen Startfertigkeiten und dem Gebiet, in dem man seine ersten &#8220;Schritte&#8221; im Weltraum unternimmt. Grundsätzlich schränkt die Rasse aber nicht ein &#8211; man kann jedes Schiff fliegen, das man will und jeder Aufgabe nachgehen, wenn man nur die richtigen Fertigkeiten erlernt. Wenn man seine Entscheidung nicht nach rollenspielerischen Aspekten fällt, wie die Story oder das Verhältnis der Rassen untereinander, dann nur nach dem jeweiligen Aussehen. Auch die Blutlinien etc., die man auswählen kann, haben im Prinip nur Auswirkungen auf das Portrait, das man anschließend zusammenklickt. Das war früher anders, hat sich aber mit dem letzten Add-On &#8220;<a href="http://www.eveonline.com/apocrypha/index.html">Apocrypha</a>&#8221; geändert, damit EVE einsteigerfreundlicher wird.</p>
<p>Die Charakterentwicklung geschieht gänzlich über erlernbare Fertigkeiten. Es gibt keine Klassen oder ähnliche Einschränkungen, bei denen man zu Beginn eine Entscheidung treffen muss. Fertigkeiten bauen aufeinander auf und haben jeweils fünf Stufen. Je höher die Stufe oder je weiter fortgeschritten die Fertigkeit ist, desto länger dauert es, die nächste Stufe zu erlernen. Charaktere können nicht, wie in vielen anderen Spielen, anhand ihres Levels verglichen werden &#8211; so etwas gibt es nicht. Stattdessen könnte man sie anhand der gelernten Skillpunkte oder Fertigkeiten vergleichen, aber das ist schwierig, da man sich als Anfänger z.B. stark auf Bergbau spezialisieren könnte, während ein alteingesessener Spieler, der seinen Fokus eher auf den PvP-Kampf gelegt hat, nicht so gut im Bergbau ist.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 300px;"><a href="http://rattlab.net/wp-content/uploads/eve-online-skill-training-queue.jpg"><img src="http://rattlab.net/wp-content/uploads/eve-online-skill-training-queue-300x141.jpg" alt="Skill Training Queue" title="Skill Training Queue" width="300" height="141" /></a><span class="wp-caption-text">Skill Training Queue</span></div>
<p>Fertigkeiten gibt es in unterschiedlichen Kategorien. Sie dienen zum einen als Voraussetzungen zum Benutzen von Schiffen und Modulen, wie die Frigatten-Skills in der Kategorie &#8220;Spaceship Command&#8221;, zum anderen aber geben sie Boni auf die Verwendung oder Eigenschaften von Modulen und Schiffen. So gibt es Fähigkeiten, mit denen das eigene Schiff wendiger wird oder mit denen Waffentürme mehr Schaden machen. Das Erlernen der Fertigkeiten geschieht nicht durch Benutzung, sondern im Hintergrund, während man spielt oder auch offline ist. Die Daten der Skill-Books werden praktisch direkt ins Gehirn des Raumfahrers übertragen und das dauert seine Zeit. So hat die Onlinezeit einen geringeren Einfluss darauf, wie schnell man vorankommt. Alle im Spiel verfügbaren Fertigkeiten zu erlernen würde übrigens über 20 Jahre dauern, was wohl vor allem auf die Vielfalt an Schiffen und Schiffsmodulen zurückzuführen ist. Kein Spieler wird je alles fliegen und benutzen können, die Charakterentwicklung hört so praktisch nie auf.</p>
<p>Wie schnell man eine Fertigkeit lernt, hängt von den eigenen Attributen ab. Derer gibt es fünf: Gedächtnis, Intelligenz, Willenskraft, Auffassungsgabe und Charisma. Jede Fertigkeit hat ein primäres und ein sekundäres Attribut, die die Lernzeit beeinflussen. Einmal pro Jahr darf man seine Attribute neu verteilen, ein neuer Charakter darf das sogar zweimal. Will man beispielsweise vorwiegend Bergbau betreiben, Erze veredeln und Gegenstände produzieren, sollte man Gedächtnis und Intelligenz steigern, während Kampfpiloten Auffassungsgabe und Willenskraft nicht vernachlässigen dürfen. Attribute können weiterhin durch Implantate und die Learning-Skills erhöht werden, die man, falls man länger spielen will, unbedingt lernen sollte. Auf Dauer gesehen wird man damit seine Lernzeit etwa halbieren.</p>
<h3>Wirtschaft</h3>
<p>Neben dem Behaupten von Territorien und dem direkten Kampf gegen andere Spieler kann man sich auch im weiten Feld der Wirtschaft betätigen. Diese ist bei EVE Online nicht nur Beiwerk, sondern ein grundlegender und wichtiger Bestandteil. So wurde z.B. ein Großteil der umherfliegenden Schiffe von Spielern erbaut &#8211; ohne eine funktionierende Wirtschaft gäbe es diese damit nicht.</p>
<p>Alles beginnt beim Bergbau. Spieler fliegen mit ihren Schiffen in Asteroidengürtel, um aus den großen Gesteinsbrocken verschiedenste Erz herauszuziehen. Um nicht permanent zwischen Asteroiden und Station pendeln zu müssen, bietet es sich an, die Erze in einem Container im All zwischenzulagern und sie später mit einem größeren Frachtschiff abzuholen. Vorteilhaft ist hier das Zusammenspiel mit anderen Piloten, die permanent das Erz abholen, während man selbst ohne Unterbrechung Bergbau betreiben kann. Auf der Station werden die Erze schließlich zu Mineralien raffiniert.</p>
<p>Zur Produktion werden Blaupausen benötigt, die angeben, welche Materialien in welchen Mengen für die Herstellung zur Verfügung gestellt werden müssen. Solche Blaupausen werden im Allgemeinen auf Effizienz hin erforscht &#8211; so geht später das Produzieren schneller und es werden weniger Mineralien benötigt. Ohne diese Verbesserungen wird man es schwer haben, auf dem Markt günstige Preise verlangen zu können, denn am Ende soll ja ein Gewinn herauskommen. Produzenten brauchen also solche von Forschern erstellten Blaupausen oder Kopien dieser, die nur eine begrenzte Anzahl von Herstellungsvorgängen zulassen. Außerdem werden natürlich Rohstoffe in Form von Mineralien benötigt. Das Ergebnis sind Schiffe, Module, Munition, Drohnen usw., die selbst verwendet oder auf dem Markt verkauft werden können.</p>
<p>Die Preise für Produkte, Blaupausen und Rohstoffe variieren teils recht stark zwischen verschiedenen Regionen und Systemen, aber auch von Tag zu Tag, je nach Angebot und Nachfrage. An diesem Punkt kommen Händler ins Spiel, die Gegenstände günstig einkaufen, um sie an anderer Stelle gewinnbringend weiter zu verkaufen. Dazu ist eine gute Kenntnis der Marktes und der Preisentwicklung nötig, wie auch die Möglichkeit, teils größere Mengen mit Frachtern transportieren zu können. Fertigkeiten, die Händler unterstützen, senken zum Beispiel die Marktgebühren oder Erhöhen die Anzahl der Verkaufsaufträge, die zur gleichen Zeit im Markt sein können.</p>
<p>Alles auf einmal &#8211; also Beschaffer der Rohstoffe, Raffinierer, Forscher, Produzent und Händler &#8211; das schafft kaum jemand, denn das wären zu viele Fertigkeiten, die ein einzelner erlernen müsste, um gewinnbringend zu arbeiten. Daher spezialisiert man sich häufig bzw. beschränkt sich auf wenige der Aufgaben. Noch besser ist es hingegen, sich mit anderen Spielern zu einer Corporation zusammenzuschließen, in der die Aufgaben verteilt und koordiniert werden. Der CEO wird dafür spezielle Fertigkeiten antrainiert haben, die das Verwalten und Koordinieren seiner Firma vereinfachen. Früher oder später wird man schwerlich drumherum kommen, sich einer Corporation anzuschließen, denn das bietet viele Vorteile und Hilfestellung durch Mitspieler.</p>
<h3>Einsteigerfreundlichkeit</h3>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 300px;"><a href="http://rattlab.net/wp-content/uploads/eve-online-learning-curve.jpg"><img src="http://rattlab.net/wp-content/uploads/eve-online-learning-curve-300x291.jpg" alt="Die Lernkurve von EVE Online ist recht steil" title="Die Lernkurve von EVE Online ist recht steil" width="300" height="291" /></a><span class="wp-caption-text">Die Lernkurve von EVE Online ist recht steil</span></div>
<p>EVE Online ist sehr komplex &#8211; zu komplex, um noch einfach für Neueinsteiger zu sein. Am Anfang wird man erschlagen von Möglichkeiten und Freiheiten und selbst manch alteingesessener Spieler lernt noch jeden Tag dazu. Man sollte bereit sein, viel zu lesen oder eine anfängerfreundlichen Corporation suchen, sonst wirft man möglicherweise schon frühzeitig das Handtuch. Um herauszufinden, ob EVE überhaupt etwas für einen ist, empfielt es sich, mit einem Trial-Account die Tutorials zu spielen und ein wenig herumzuprobieren. Die Tutorials sollte man aber auch mit jedem neu angelegten Charakter machen, denn sie bringen einem nicht nur das Spiel näher, sondern auch die ersten ISK (die Währung im EVE Universum) und Fertigkeiten ein.</p>
<p>Wenn man sich dann eingehender mit dem Spiel beschäftigen will, kann man sich den (leider nicht ganz aktuellen) <a href="http://www.eveonline.com/guide/de/">Players Guide</a> anschauen, eine <a href="http://www.eveger.de/forum/showthread.php?t=20911">Anleitung für Neueinsteiger</a> lesen und sich mal ein wenig durch das <a href="http://www.eveger.de/forum/">Forum von eveger.de</a> klicken, denn dort findet man jede Menge Hilfe. Eine Übersicht darüber, was man im Spiel alles machen und erreichen kann, bietet der <a href="http://www.eveonline.com/careerguide/">EVE Online Career Guide</a> &#8211; in diesem 55 MB großem PDF findet man eine Auflistung vieler Karrierepfade und Spezialisierungen. Und auch sonst gilt: Viel lesen und aufmerksam den Hilfe-Channel im Spiel verfolgen, den ihr über &#8220;Channels &#038; Mailinglists&#8221; (links im Menü) unter dem Stichpunkt &#8220;Help&#8221; erreichen könnt.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>EVE Online ist wie ein großer Sandkasten. Die Spieler haben im Grunde alles in der Hand &#8211; sie kämpfen um Territorium, spielen Pirat oder schützen andere Spieler und beeinflussen die Wirtschaft. Wer ein Spiel mit größtmöglicher Freiheit sucht, in dem man kaum eingeschränkt wird und wer sich gleichzeitig nicht scheut, in das komplexe System einzutauchen und sich zu informieren, der kann sich EVE ansehen. Wer lieber schnelle Action und zeitig Erfolge sehen will, der sollte lieber die Finger davon lassen. Da ich ohnehin jemand bin, der fast lieber Guides liest, als spielt, ist für mich die Einarbeitung kein wirkliches Problem und ein komplexes Spiel hat auch seinen Reiz. Daher auch meine Entscheidung, EVE Online mal eine Chance zu geben.</p>
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		<title>Spielekiller vs. Killerspiele</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 15:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Games]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem Amoklauf von Robert S. im Jahre 2002 kocht die Diskussion um das Verbot sogenannter "Killerspiele" immer wieder hoch. Erst kürzlich wurde vom bayrischen Innenminister ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot gefordert, das vom Kulturrat als ein "schlechter bayrischer Running Gag in Wahlkampfzeiten" abgelehnt wurde. Auf die Forderung hin startete die PC Games im Hinblick auf die bayrische Landtagswahl die Aktion "Ich wähle keine Spielekiller!".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Amoklauf von Robert S. im Jahre 2002 kocht die Diskussion um das Verbot sogenannter &#8220;Killerspiele&#8221; immer wieder hoch. Erst kürzlich wurde vom bayrischen Innenminister ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot <a href="http://www.dernewsticker.de/news.php?id=40645">gefordert</a>, das vom Kulturrat als ein &#8220;schlechter bayrischer Running Gag in Wahlkampfzeiten&#8221; <a href="http://www.kulturrat.de/detail.php?detail=1384&#038;rubrik=2">abgelehnt</a> wurde. Auf die Forderung hin startete die <a href="http://www.pcgames.de/">PC Games</a> im Hinblick auf die bayrische Landtagswahl die Aktion <a href="http://www.pcgames.de/aid,658647/Aktion_zur_bayerischen_Landtagswahl_-_Ich_waehle_keine_Spielekiller/">&#8220;Ich wähle keine Spielekiller!&#8221;</a>.</p>
<p>Bei Verbotsforderungen oder anderweitigen Hetzaktionen gegen diverse Computerspiele kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Wenn man den Worten mancher Politiker oder Fernsehsendungen lauscht, dann bekommt man bisweilen das Gefühl, &#8220;Killerspiele&#8221; seien der Grund für jegliche Gewalt und die Verblödung der Gesellschaft. Doch wieso kommen diese Leute auf derart absurde Ideen? Und was überhaupt ist ein &#8220;Killerspiel&#8221;?<span id="more-31"></span></p>
<p>Der Begriff &#8220;Killerspiel&#8221; gewann nach dem Amoklauf 2002 an Bedeutung. Im ersten Moment verbinde ich damit Spiele, bei denen man gezielt ausgewählte Personen töten muss. Allerdings wird der Begriff insbesondere von Personen, die sich scheinbar kaum detailliert mit derartigen Spielen auseinandergesetzt haben, für alles mögliche verwendet. Eine eindeutige Definition des Begriffes gibt es nicht. Zwar gab es in Bayern einen Gesetzesantrag, der &#8220;virtuelle Killerspiele&#8221; als <q cite="Bayrischer Gesetzesantrag">Spielprogramme, die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen darstellen und dem Spieler die Beteiligung an dargestellten Gewalttätigkeiten solcher Art ermöglichen.</q> definiert, doch das ist derart schwammig, dass neben Ego-Shootern, die Spielern in dem Zusammenhang wohl als erstes in den Sinn kämen, auch jegliche Strategie- und Rollenspiele damit in Verbindung gebracht werden können.</p>
<p>Eine vernünftige und wenig schwammige Definition steht also weiterhin aus, aber dennoch findet der Begriff weite Verwendung, insbesondere von denen, die entweder klar gegen Computerspiele mit Gewaltdarstellung sind oder die einfach mal keine Ahnung von der Materie haben &#8211; leider geht beides meist Hand in Hand.</p>
<p>Auch der bayrische Philologenverband hat in einer <a href="http://www.bpv.de/service/presse/2008/presse09092008.htm">Pressemitteilung vom 09.09.</a> seine Unkenntnis bewiesen. Dort <a href="http://www.pcgames.de/aid,659479/News/Brutales_World_of_Warcraft_Auch_Bayerischer_Philologenverband_will_Killerspiele_verbieten/">hieß es ursrpünglich</a>, dass <q cite="Pressemitteilung vom Bayrischen Philologenverband">Schätzungen zufolge (&#8230;) alleine mit dem beliebten wie aufgrund seiner Brutalität berüchtigten Marktführer &#8220;World of Warcraft&#8221; jährlich rund eine Milliarde Dollar Umsatz erzielt</q> werde. Der Umsatz kann hinkommen, verzeichnet World of Warcraft doch über zehn Millionen monatlich zahlender Kunden, aber für seine Brutalität ist das Spiel ganz sicher nicht bekannt. Inzwischen wurde diese Textpassage korrigiert und der Fehler eingestanden: <q cite="Pressemitteilung vom Bayrischen Philologenverband">In der Pressemiteilung vom 09.09.2008 ist uns ein Fehler unterlaufen: „World of Warcraft“ ist natürlich kein Beispiel eines für  besondere Brutalität bekannten Spiels und nicht vergleichbar mit Shootern wie etwa „Counterstrike“ oder „[...]“.  – Danke für die zugesandten Hinweise auf dieses Versehen! –</q>. Hier aber vergleicht man Counterstrike mit einem Spiel, das ich hier nicht nennen will, da es in Deutschland verboten ist. Counterstrike ist ein Taktik-Shooter, bei dem man auf Gegner schießen kann (und es zumeist auch muss) &#8211; in der deutschen Version kommt es ohne Blut aus, es ist ab 16 freigegeben. Dass dieses Spiel mit einem wirklich grausamen und deshalb deutschlandweit verbotenen Spiel verglichen wird, ist mal wieder sympthomatisch für die tiefgreifende Sachkenntnis bestimmter Personen.</p>
<p>Dass Presse und Medien nicht immer die (vollständige) Wahrheit sagen, sollte für niemanden neu sein. In Sachen Computerspieldiskussion aber gab es aber schon einige Fälle, die sehr weit vom guten Geschmack entfernt waren. So wurden Unwahrheiten verbreitet, die darauf schließen lassen, dass äußerst schlampig recherchiert wurde und dass die Journalisten scheinbar kaum Ahnung von der Thematik hatten und wohl ein möglichst schlimmes Bild von Computerspielen abgegeben werden sollte. Es gibt ein recht <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9c5rwlKFsLE">populäres Video auf Youtube</a>, das Ausschnitte aus verschiedenen Sendungen der Öffentlich Rechtlichen zeigt und den Schwachsinn, der dort verbreitet wird, mit den tatsächlichen Fakten kommentiert. Dieser Zusammenschnitt sei jedem ans Herz gelegt, der Nachrichtensendungen nicht unreflektiert über sich ergehen lassen oder sich mit dem Thema auseinandersetzen will. Ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lXw4ybRUVUg">weiteres Video</a> kommentiert verschiedene Aussagen der Printpresse.</p>
<p>Die Politiker lassen indessen nicht locker. Der bayrische Innenminister Herrmann <a href="http://www.pcgames.de/aid,659791/News/CSU-Innenminister_Herrmann_Bei_Killerspielen_uebernehmen_Spieler_die_Rolle_von_Schwerkriminellen/">legte nach</a> und sagte <q cite="Joachim Herrmann">Bei Killerspielen übernehmen die Spieler die Rolle von Schwerkrimellen, die belohnt werden, wenn sie besonders viele Menschen auf besonders grausame Art umbringen.</q>. Mir fällt auf Anhieb kein Spiel ein, dass in Deutschland erwerblich ist und bei dem ein Spieler belohnt wird, wenn er besonders grausam tötet. Solche Spiele sind im Allgemeinen ohnehin schon verboten, wie das weiter oben nicht erwähnte Spiel. Sind solche Spiele Gegenstand der Killerspiele-Diskussion, so kann man das Thema also ad acta legen, da sie ohnehin verboten sind. Ein weiteres Indiz für die Unkenntnis der Personen, die am lautesten schreien.</p>
<p>Doch wieso fordern Politiker Verbote für Dinge, mit denen sie sich scheinbar kaum auseinandersetzen? Vielleicht genau deshalb. Die Angst vor dem Unbekannten. Sie wissen viel zu wenig über diese Problematik und genau das ist meiner Meinung nach der springende Punkt. Es ist immer einfach, bestehende Probleme auf Dinge abzuwälzen, die man nicht versteht. Entsprechend kann ich die Befürchtungen und Ängste von besorgten Eltern auch nur zu sehr verstehen, denn man kennt die Spiele kaum und durch die Medien werden diese Ängste mittels Überspitzung und der Verbreitung von Unwahrheiten dazu noch geschührt.</p>
<p>Ich kann nur allen Eltern empfehlen, die sich Sorgen um die Computerspiele ihrer Kinder machen, sich diese mal zeigen zu lassen. Hier helfen weder blinde Verbote, noch das Verschließen der Augen &#8211; hier ist wichtig, dass sich Eltern und auch ihre Kinder kritisch mit den eigenen Spielen auseinandersetzen. Dann kann man auch über Befürchtungen sprechen oder sich von den Spielenden erklären lassen, was sie beim spielen fühlen &#8211; oder auch nicht.</p>
<p>Doch auch Politiker sollten versuchen, Spiele und Spieler zu verstehen. Dann besteht auch die Chance, dass man auf der selben Ebene diskutieren kann und zu vernünftigen Ergebnissen kommt. Solang das aber nicht passiert und wie bisher mit scheinbar blindem Aktionismus nach realitätsfernen und für die Spieleindustrie definitiv schädlichen Lösungen verlangt wird, wird sich an der Situation nichts verbessern. Im besten Fall schießen sich besagte Politiker damit ins Aus, aber das hängt auch stark davon ab, wie aufgeklärt die Wähler sind.</p>
<p>Wie es klingen könnte, wenn ein Politiker gegen ein Computerspielverbot argumentiert, hat die PC Games <a href="http://www.pcgames.de/aid,659657/News/Prost_Mahlzeit_Beckstein_haelt_Alkoholverbote_fuer_untauglich/">nachgestellt</a>. Als Grundlage dienten Aussagen von &#8220;Spielekiller&#8221; Günther Beckstein, der gegen eine gesetzliche Einschränkung des Alkoholkonsums <a href="http://www.bayern.de/Staatskanzlei-.314.6100676/index.htm">argumentiert</a>. Er spricht von verantwortungsbewusstem Umgang mit Alkohol, davon, dass jeder Erwachsene für sich selbst entscheiden können solle und davon, dass Verbote nicht der richtige Weg wären. Das sind in meinen Augen gute Argumente, die in genau der Form auch von Gegnern der Computerspiel-Verbote benutzt werden.</p>
<p>Nur wieso finden genau diese Argumente dort kein Gehör? Sollten Kinder und Jugendliche den verantwortungsbewussten Umgang mit den neuen Medien, allen voran den Computerspielen, nicht auch erlernen können? Sollte ein erwachsener Mensch nicht selber darüber entscheiden können, ob er einen Ego-Shooter spielen sollte oder nicht? Und ist es nicht tatsächlich so, dass ein Verbot nichts bringt, da es heutzutage viele (nicht legale) Wege gibt, an Spiele und andere Software zu kommen? Mal ganz zu schweigen davon, dass es keineswegs belegt ist, dass einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von &#8220;Killerspielen&#8221; und Gewaltbereitschaft gibt. Manche Studien gehen davon aus, andere behaupten das Gegenteil, etwas wirklich handfestes gibt es bis heute nicht. Die Zahl der Studien, die Computerspielen keine Steigerung der Gewaltbereitschaft bescheinigen, sind allerdings in der Mehrzahl.</p>
<p>Als leidenschaftlicher Computerspieler frage ich mich ernsthaft, wieso man immer und immer wieder dieses Thema breittreten muss. Insbesondere die konservative CSU macht häufig damit von sich reden und ich muss ehrlich sagen: Es wird langweilig und es nervt. Wiederholt wurden Vorschläge für Gesetzesänderungen abgelehnt und das Spielen von PC-Spielen ist weitestgehend noch genauso legal, wie vor zehn Jahren. Es wäre gut, wenn manch einer endlich aus seiner eigenen Traumwelt aufwacht und der Realität ins Auge blickt, denn hier gibt es reale Probleme, um die sich weit dringender gekümmert werden sollte.</p>
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		<title>Games Convention 2008</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 09:51:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich war mal wieder auf der Games Convention in Leipzig und diesmal sogar für ganze vier Tage - mehr als genug Zeit also, um die für mich interessanten Spiele anzusehen. Interessiert hätten mich Alpha Protocol, Jumpgate Evolution, Black Prophecy, GuildWars 2 und natürlich StarCraft 2 und Diablo 3, aber von vieren der genannten Spiele habe ich nichts gesehen. Aber auch bei den anderen bekommt man als Otto-Normal-Besucher kaum detaillierte Informationen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war mal wieder auf der <a href="http://www.gc-germany.com/">Games Convention</a> in Leipzig und diesmal sogar für ganze vier Tage &#8211; mehr als genug Zeit also, um die für mich interessanten Spiele anzusehen. Interessiert hätten mich Alpha Protocol, Jumpgate Evolution, Black Prophecy, GuildWars 2 und natürlich StarCraft 2 und Diablo 3, aber von vieren der genannten Spiele habe ich nichts gesehen. Aber auch bei den anderen bekommt man als Otto-Normal-Besucher kaum detaillierte Informationen.<span id="more-19"></span></p>
<p>Ich habe mir jeweils eine Präsentation von Jumpgate Evolution und Sacred 2 angesehen, aber der fast einzige Eindruck, den man bekommt, ist der von der Grafik des Spiels. Die Informationen, die während der Präsentation gegeben wurden, waren eher oberflächlich &#8211; aber in 20 bis 30 Minuten kann man eben nicht all zu sehr ins Detail gehen und die ganzen Veranstaltungen schienen ohnehin eher auf Gelegenheitsspieler ausgerichtet zu sein.</p>
<p>Wenn man mehr wissen will, ist man auf die Fansite seines Vertrauens angewiesen - zum einen findet sich dort jedwede Information, die irgendwie bekannt geworden ist, zum anderen haben die Fanseiten eventuell sogar Interviewtermine oder Präsentationen hinter verschlossenen Türen, bei denen aufgrund des Vorwissens der Redakteure doch sehr viel genauer auf diverse Details eingegangen werden kann.</p>
<p>Wenn man also nur an wenigen Spielen interessiert ist und ohnehin schon gut informiert ist, dann lohnt ein Besuch nur bedingt, zumindest, was eben die Gewinnung an neuen Informationen anbelangt. Aber dennoch würde ich auch weiterhin zur GC fahren, denn zum einen kann man auch viele Spiele mal anzocken (genügend Wartezeit vorausgesetzt) und zum anderen ist es einfach auch ein unvergessliches Feeling dort zu sein.</p>
<p>Zumindest, wenn man sich an die Lautstärke gewöhnt hat. Von jeder Bühne schallt es laute Musik oder noch lautere Moderatoren, die die Menge an Leuten anheizen, die vor der Bühne stehen und sich um jedes T-Shirt und jeden Kuli prügeln &#8211; von selteneren Sachen, wie Hardware oder Action-Figuren, die wild in die Menge gefeuert werden, will ich jetzt mal gar nicht erst anfangen. Was bewegt diese Leute dazu, sich eine Hand voll von kleinen runden Steckern mitzunehmen, die man sich an die Brust heftet? Die dann mit tausend Tüten rumrennen und jeden Murks mitnehmen, den sie kriegen können?</p>
<p>Doch zurück zu den Spielen. Natürlich hat mich StarCraft 2 die meiste Zeit beschäftigt und insgesamt habe ich es wohl auch bestimmt eineinhalb Stunden gespielt. Zwar reicht auch das nicht aus, um einen detaillierten Einblick zu bekommen, aber für einige Eindrücke und das Spiel-Feeling reicht das aus. StarCraft 2 fühlt sich dabei schon stark wie der Vorgänger an, was für viele Fans des Spiels auch sehr wichtig sein dürfte. Meine Spielberichte von dem Spiel findet ihr auf <a href="http://www.instarcraft.de/">inStarCraft</a> im <a href="http://starcraft2.ingame.de/content.php?c=82386&amp;s=753">zweiten Teil der Community-Eindrücke</a> und in den dortigen Kommentaren. Hier noch zwei bildliche Eindrücke von den StarCraft-Seite am Stand von Blizzard:</p>
<p><a href="http://www.rattlab.net/wp-content/uploads/gc08-blizzard-stand-1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-20" title="GC08: Starcraft am Blizzard Stand 1" src="http://www.rattlab.net/wp-content/uploads/gc08-blizzard-stand-1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://www.rattlab.net/wp-content/uploads/gc08-blizzard-stand-2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-21" title="GC08: StarCraft am Blizzard-Stand 2" src="http://www.rattlab.net/wp-content/uploads/gc08-blizzard-stand-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Zu Jumpgate Evolution habe ich mir eine Präsentation angesehen, in der das Spiel kurz vorgestellt wurde. Was ich sagen kann, ist, dass es gewisse Ähnlichkeiten mit Freelancer aufweist &#8211; die Steuerung ist ähnlich, man schießt auf feindliche Schiffe und macht Missionen. Außerdem gibt es die sogenannten Jumpgates, mit denen man in andere Systeme kommt. Der große Unterschied zu Freelancer ist, dass es ein MMO werden soll, also ist es möglich (bzw. nötig), im Internet mit- und gegeneinander zu spielen. Das wars dann aber auch schon mit den Informationen, viel mehr ist nicht bei mir hängen geblieben.</p>
<p>Auch zu Sacred 2 habe ich eine Präsentation gesehen, aber auch da kann ich nicht viel erzählen. Es wurden zwei verschiedene Charakterklassen gezeigt, eine davon amazonenartig, die andere war eine roboterartige Anubis-Gestalt &#8211; sehr interessant und insbesondere in einem im Fantasy-Bereich angesiedelten Spiel wohl noch nie dagewesen. Das war schon sehr stylish. Aber insgesamt hat mir das Spiel nicht soo sehr gefallen, ich kann aber gerade gar nicht mehr sagen, woran es lag. Vielleicht  zu wenig Gegner auf einmal oder so.</p>
<p>Auf der Messe fiel mir ein wenig der Kampf zwischen Games Convention und GamesCom auf. Einige Leute liefen mit Pro-Leipzig T-Shirts umher, auf denen Sprüche standen, wie z.B. &#8220;Gamer wissen, wo Leipzig ist. Aber wo ist eigentlich Köln?&#8221; (sinngemäß). Als ich auf dem Freigelände war, fiel mir dagegen ein Flugzeug auf, das einen GamesCom-Banner hinter sich her zog. Unpassend, wie ich finde.</p>
<p><a href="http://www.rattlab.net/wp-content/uploads/gc08-flugzeug-banner.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-22" title="GC08: Flugzeug mit GamesCom-Banner" src="http://www.rattlab.net/wp-content/uploads/gc08-flugzeug-banner-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Aber das Thema geht jetzt erst richtig los. Die Games Convention hat endlich ihren schon letztes Jahr erwarteten Besucherrekord von 200.000 geknackt und angekündigt, auch nächstes Jahr wie gehabt stattzufinden, wenn auch ohne den Branchenverband BIU im Rücken, wie z.B. auf <a href="http://www.golem.de/0808/61938.html">Golem.de berichtet wird</a>. Ob sich die Aussteller am Ende zu einem großen Teil auf eine der beiden Messen festlegen oder ob Games Convention und GamesCom ähnlichen Zulauf erhalten, kann wohl noch nicht gesagt werden &#8211; es bleibt zu hoffen, dass am Ende nicht beide Messen untergehen.</p>
<p>Ich persönlich finde Leipzig gut - was wohl vor allem daran liegt, dass ich nur eine gute Stunde entfernt wohne und die Messe, da sie direkt neben der Autobahn liegt, einfach 1A erreicht werden kann. So ist es auch gut möglich, ein Hotel außerhalb zu nehmen, da man, wenn nicht gerade zig Baustellen dazwischen sind, recht zügig bei der Messe ist. Mal ganz davon zu schweigen, dass der Flughafen direkt um die Ecke ebenfalls an der Autobahn liegt. War die Infrastruktur nicht eigentlich ein Kritikpunkt? Absolut nicht nachvollziehbar.</p>
<p>Aber wie dem auch sei, die Messe war gut und ich hoffe, dass sie auch nächstes Jahr gut wird, auch wenn einige Publisher fehlen werden. Man darf jedenfalls gespannt sein, wie sich die Lage weiterhin entwickelt. Wenn die GC in Leipzig zumindest annähernd so viel Aussteller anziehen kann, dann werde ich definitiv auch nächstes Jahr dabei sein.</p>
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